Alte Messe behält ihre Identität

RKW gewinnt 1.Preis bei Fassadenwettbewerb „Möbelhaus Porta Leipzig“


Visualisierung: RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur + Städtebau

Dank des Entwurfes des Leipziger Architekturbüros Rhode, Kellermann, Wawrowsky (RKW) wird die Alte Messe auch mit dem Neubau des Möbelhauses Porta ein Stück ihrer Identität behalten. Der Siegerentwurf von RKW überzeugte die Fachjury aufgrund seiner sauberen Arbeit sowie dessen hohen Wiedererkennungswert und setzte sich damit erfolgreich gegen vier weitere Vorschläge durch. Geplant ist das enge Festhalten an der früheren Gestaltung der Hallen 1 bis 3 von Curt Schiemichen. Hierbei soll der alte Portikus der Halle 2 erhalten bleiben und die ursprüngliche Gesamtkubatur der drei Hallen ungefähr beibehalten werden. Die Hallenfassade wird ganz in Weiß gehalten, unterbrochen vom Grau des Portikus und längst gegliedert in mehrere Abschnitte. Die Ansicht des zur Straße des 18. Oktober hin liegenden Haupteinganges wird durch eine Glasfront bestimmt.


Visualisierung: RKW Rhode Kellermann Wawrwosky Architektur + Städtebau

Das derzeit noch im Paunsdorf Center Leipzig befindliche Möbelcenter wird Ende 2013 mit Auslaufen des Mietvertrages an die Prager Straße verlagert und erweitert. Statt derzeit 60 Mitarbeitern werden es im neuen Gebäude insgesamt 250 sein. Der Abriss der alten Messehallen sowie der Neubau sollen im Jahr 2012 beginnen. Pünktlich zum 100-jährigen Jubiläum der Alten Messe im Jahr 2013 soll das 70 Millionen Euro teure Möbelhaus schließlich eröffnet werden. Dann wird Porta auf dem 70.000 Quadratmeter großen Grundstück auf insgesamt vier Etagen mittel-und hochpreisige Einrichtungsutensilien anbieten. Neben dem Porta-Möbelhaus werden auch die Neubauten des Discounters Möbel Boss, eines mehrgeschossigen Parkhauses sowie gegebenenfalls zeitlich später ein Gebäude für Dienstleister entlang der Straße des 18. Oktobers realisiert.